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Glossar / Stichwortverzeichnis :

 

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Hier finden Sie Informationen, Definitionen  und Begriffsbestimmungen zu verschiedenen Störungen, Problemen und Erkrankungen beim Menschen, sowie zum Thema Kinesiologie. Die Liste wird ständig ergänzt:

 

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A|B

C|D

E|F

G|H

I|J

K|L

M|N

O|P|Q

R|S

T|U

V|W

X|Y|Z

 

Medizinischer Fachbegriff :   Erläuterung:

A|B

 

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Adipositas /
Übergewicht /
Dickleibigkeit

 

Nach Richtlinien der WHO unterscheidet man verschiedene Grade von Übergewicht. Dieses wird bestimmt anhand des BMI (Body Mass Index).
Berechnung: BMI = Körpermasse (kg) / Größe² (m²)

Grade:                          BMI (kg/ m²):
     Normalgewicht:            18,5 - 24,9
     Übergewicht:               25    - 29,9
     Adipositas Grad I:         30    - 34,9
     Adipositas Grad II:        35    - 39,9
     Adipositas Grad III:       ab 40

Ursachen:
Fehl-Ernährung (Qualität & Quantität), Medikamenten-induziert, Krankheits-induziert, soziale & familiäre Faktoren, genetische Veranlagung, psychologische und emotionale Ursachen (Frustesser, "Essen" ist mit falscher geistiger Verknüpfung belegt,....). Hier kann man gut mit Kinesiologie oder einer effektiven Abnehmmethode eingreifen.

Folgen:
Gelenkprobleme wegen zu großer Körperlast, Organverfettung (Herz / Leber / Darm), Verdauungsprobleme (wegen Unfähigkeit des Darmes sich zu bewegen), Leberfunktionsstörung, Diabetes mellitus Typ II,

ADHS /ADS 
(Aufmerksamkeits-
Defizienz-
(Hyperaktivitäts)-
Syndrom

 

Lernproblem bei dem es zu Störungen der Aufmerksamkeit z.T. mit Hyperaktivität (= extreme Bewegungsintensität) kommt. Auftreten meist bei Kindern (bevorzugt Jungen). Z.T. große Belastung für die Familien und Lehrer.

Es werden u.a. neuronale, genetische, gesellschaftliche, soziale, ernährungsphysiologische und psychische Faktoren als Krankheitsauslöser diskutiert. Aber auch das emotionale Befinden der Betroffenen sollte im Blick behalten werden. Änderungen im Ernährungsverhalten und ggf. Zufuhr geeigneter Nahrungsergänzungen haben in vielen Fällen deutliche Verbesseungen gebracht.

Altersprogression

  Gedankliche Zeitversetzung in die Zukunft. Begriff der in der Kinesiologie und Hypnosetherapie verwendet wird. Methode bei der der Klient sich in die Zukunft versetzt, um sich Dinge im Vorhinein vorzustellen.

Altersrezession / Altersregression

  Altersrückerinnerung. Begriff der in der Kinesiologie und Hypnosetherapie verwendet wird. Methode bei der der Klient sich in die Zeit der Ursache eines Problems zurückerinnert.

Analgesie

 

Schmerzbewusstseinsmangel, Empfindungslosigkeit,
auch Schmerzlinderung z.B. bei OPs.

Angst /
Angor / Phobie

 

Angst ist eine Emotion, d.h. ein Gefühl, das Unmut und Bedrohung beinhaltet und daher zu Abwehrreaktionen dem auslösenden Objekt gegenüber führt. Es kann ausgelöst werden durch ein bestimmtes Objekt (= "Furcht" / z.B. Spinnen, Flugzeuge, Autos, Gespenster, Räume,....), oder unabhängig von einem solchen.
Eigentlich ist die Angst ein lebensrettender Schutzmechanismus der uns evolutions-geschichtlich davor bewahrt hat einer Gefahr zum Opfer zu fallen.
Sie hat jedoch unangenehme Begleiterscheinungen wie Unruhe, Unsicherheit, Erregung (bis hin zur Panik), Steigerung von Puls & Atmung, Zittern und Schweißausbrüche.
In manchen Fällen führt sie jedoch zu Kontrollverlusten mit Denk- und Wahrnehmungsstörungen bis hin zu Lähmungen. Dann spricht man von Angststörungen; bei objektbezogener Angst auch von Phobie.

Anorexie /
Anorexia nervosa / (Magersucht)

 

Form der Magersucht, Psychogene Essstörung mit Beginn meist im Jugendalter. Die Nahrungsaufnahme ist auf ein Minimum reduziert. Z.T. werden auch zusätzlich Abführmittel eingesetzt (=Medikamenten-Missbrauch).

Oft gestörtes Selbstbild und verzerrte Einstellung zur Nahrungsaufnahme; führt zu starker Abmagerung mit entsprechenden Folgen für die Gesundheit. Bei Mädchen oft auch mit Amenorrhoe (Ausbleiben der Regelblutung),

Bei zunehmender Abmagerung schwere körperliche Störungen im Extremfall mit Todesfole möglich.

Babyblues

 

Harmlose Form der Wochenbettdepression. Starke Emotionsschwankungen mit depressiver Verstimmung als Folge der plötzlichen Umstellungen im Hormonhaushalt und der Lebensumstände. Heulattaken können sich mit Hochstimmun abwechseln.

Bewusstsein

 

Sinnlich verursachte Wahrnehmung, Gesamtheit der aktiven Bewusstseinsinhalte (Wahrnehmung, Gedanken, aktives Wissen, Orientierung, Merkfähigkeit),
Abzugrenzen vom Unterbewusstein (passives Wissen).

Bulimie (Fress-Brechsucht)

 

Form der Magersucht; Psychogene Essstörung mit Beginn meist im Jugendalter; Dabei wechseln sich manische Fressphasen mit Erbrechen des Gegessenen ab.

Oft gestörtes Selbstbild und verzerrte Einstellung zur Nahrungsaufnahme;
Kann, muss aber nicht zu starker Abmagerung führen (Je nach Abstand von Nahrungsaufnahme und Erbrechen). Dennoch entstehen i.d.R. Elektrolyt-verschiebungen oder Verluste (v.a. Chlor).
Körperliche Funktionsstörungen im Extremfall mit Todesfolge möglich.

Burnout

 

"Ausgebranntsein". Zustand totaler Erschöpfung.
Als Folge von Über- aber auch Unterforderung (z.B. Arbeitslose) entwickelt sich ein Zustand körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung. Nach anfänglicher Euphorie zunehmende Abnahme der Leistungsfähigkeit bis diese total aufgehoben ist, Desillusionierung, Apathie, Rückzug aus sozialen Kontakten, z.T. Versuch den Frust in Sport oder Drogen zu "ertränken" ("Sportaholics"; Alkohol- und oder Drogen-/ Medikamente-Missbrauch). Die Fähigkeit sich zu erholen ist aufgehoben, Schlafprobleme, z.T. Verlust von alltäglichen Fähigkeiten (Nudeln kochen...), u.a..
Bevorzugt in helfenden Berufsgruppen, aber zunehmend auch bei Müttern und Kinder /Jugendlichen auftretend.

Auch hier ist rechtzeitige Prävention das Mittel der Wahl. Hinzu kommen ernährungsphysiologische Aspekte.

     

C|D

 

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Defusion

  Ablösung von Stress. Methode der Kinesiologie, bei der emotionaler Stress neutralisiert wird, um in Zukunft stressfrei mit einem Thema umgehen zu können.

Depressive Verstimmung

 

Leichtere Form der Depression, die eher spontan oder phasenweise auftritt, aber auch leichter mit Eigenintiative behoben wernde kann. In der Regel als Folge auf eine belastende Situation. Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebsschwäche.

Neben psychologischen Ursachen, sollten auch die emotionalen Belange nicht aus den Augen gelassen werden. Frühzeitge Prävention kann dem Entstehen einer echten Depression vorbeugen.

Depression

 

(lat. deprimere „niederdrücken“) im Volksmund Zustand starker psychischer Niedergeschlagenheit.
Die Psychologie ordnet  Depressionen den affektiven Störungen zu. Auch als "depressive Episode" oder "rezidivierende (wiederkehrende) depressive Störung" bezeichnet. Die Betroffenen fallen innerlich wie in ein Loch, aus dem sie sich nur schwer selber heraushelfen können. Z.T. extreme Antriebslosigkeit, Grübeln (eher Frauen), Gefühl der Hilflosigkeit bis hin zur Aggression (eher bei Männern), bei Kindern auch Traurigkeit, Stimmungs-Labilität, gestörtes Essverhalten oder Zwangsbewegungen. Im Extremfall kommen bei Betroffenen auch Suizidgedanken vor. Frühzeitge Prävention kann hier schlimmeren Formen und Folgen vorbeugen.

Dyskalkulie
Lernprobleme

 

Rechenschwäche. Wird als Entwicklunsverzögerung des mathematischen Denkens angesehen. Die Kinder brauchen extreme Konzentraion um mathematische Aufgaben - z.T. auch erst mit Hilfsmitteln (z.B. Finger) lösen zu können. Schnelle Erschöpfung.
Bisher nur unzureichend als Erkrankung anerkannte Lernstörung (Häufigkeit: ca. 5-7%). Bei normaler Gesamtintelligenz zeigen sich ein gestörtes Verständnis für mathematische Vorgänge und Abstraktes oft auch räumliches Denken.
Daneben können aber auch emotionale Faktoren eine  nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

     

E|F

 

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Emotionaler Stress

 

Alles, was in uns negative Gefühle auslöst ist emotionaler Stress. Die normale Reaktion ist Vermeidung und Verdrängung, um dem Auslöser des emotionalen Stresses aus dem Weg zu gehen. Stress blockiert das bewusste Denken und Handeln, sowie die Kreativität. --> Siehe auch "Stress".

Enuresis / Einnässen / Bettnässen

 

Ungewolltes / unkontrolliertes Urinieren am Tag (Enuresis diurna) oder auch in der Nacht (Enuresis nocturna). Man unterscheidet die primäre (Kind war nie sauber) und die sekundäre Enuresis (Kind war sauber und fängt später wieder an einzunässen .

Ursachen:

  • Primäre E.: genetische Häufung, oft bei AD(H)D, hormonell, Gehirn & Nervenbahnen noch unreif.
  • Sekundäre E.: psycho-sozial (z.B. Einschnitte wie Kindergartenbeginn,...), emotionaler Stress (Traumata, Trennung, Verluste, ...)

Furcht

 

Objektbezogene Angst. Angstreaktion nur als Reaktion auf einen spezifischen Reiz hin.  

Im Gegensatz zu: ---> Angst (=unspezifisch), Genaue Symptomatik siehe dort.

Frigidität

 

Sexuelle Funktionsstörung der Frau mit Unfähigkeit bei sexuellen Handlungen etwas zu empfinden. Daher oft totale Verweigerung gegenüber sexuellen Handlungen.
Ursachen können sozialer, psychischer, aber auch emotionaler Ursache sein (Emotionaler Stress)

     

G|H

 

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Gastritis

 

Generalisierte Magenschleimhautentzündung. Auslöser sind Noxen (Giftige Substanzen) aus der Nahrung, Medikamenten oder Alkohol.

Vorkommen auch mit Erosionen (=oberflächliche Defekte der Schleimhaut /im Gegensatz zum Ulkus ventriculi: hier tiefergehend). Ursache hier v.a. starker Stress & Medikamente.

Hyperaktivität

 

--> siehe:  ADS / ADHS

     

I|J

 

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Impotenz

 

Erektile Dysfunktion.
Sexuelle Funktionsstörung des Mannes mit Unfähigkeit bei sexueller Errregung das Glied zu versteifen. Oft schwere seelische Störungen bis hin zu Depressionen als Folge. Ursachen können neben körperlichen Störungen auch emotionaler Ursache sein (Emotionaler Stress)

     

K|L

 

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Körperzellbewusstsein

  Informtionen, die in jeder einzelnen Körperzelle gespeichert sind.

Legasthenie /
Lernprobleme

 

Kombinierte Lese-Rechtschreibschwäche, Leseleistungsschwäche..

Bei normale Gesamtintelligenz Auftreten von (i.d.R.) kombinierten Problemen beim Schreiben und Lesen. Als Ursache werden auditive (Hören) oder visuelle (Sehen) Wahrnehmungsstörungen angesehen.

Dennoch können auch emotionale Faktoren eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

     

M|N

 

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Magengeschwür

  Siehe --> Ulkus ventriculi

Mikrozirkulation

 

Bereich der Kapillaren im Blutgefäßsystem. Es handelt sich um die kleinsten Haargefäße (dünner als 1 Haar, es passt maximal 1 Erxthrozyt (=rotes Blutkörperchen) hindurch). Hier findet der gesamte Stoffaustausch im Stoffwechsel statt: Aufnahme von Nährstoffen aus dem Blut in die Zelle, Abtransport der Stoffwechselendprodukte aus der Zelle über das Blut.
Ca. 70% des gesamten Blutvolumens befinden sich in diesem Bereich des Herz-Kreislaufsystems!!
Gestörte Durchblutung in diesem Bereich ist Ursache einer Vielzahl von Erkrankungen. Dem kann mit BEMER-Regulationstherapie gezielt vorgebeugt oder komplementär-therapeutisch begegnet werden.

Muskeltest

  Methode der angewandten Kinesiolgie. Informationen werden durch testen der Muskelspannung eines oder mehrerer Muskel abgefragt. Genaueres zum Thema erfahren Sie unter: Muskeltest

Muskelverspannung

 

Starke lokale  Anspannung der Muskulatur z.T. infolge von Über- oder Fehlbelastung. Kann aber auch als Blockade durch Verkapselung emotionaler Verstimmungen entstehen. Lockerung allein durch Massage kann infolgedessen auch zu Wiederhochkochen der ursprünglichen Stressreaktion & erneuten Verspannungen führen!

Neurodermitis/ atopische Ekzem/ endogenes Ekzem

 

Ekzem ('atopisches / endogenes Ekzem') der Haut, flächenhafte entzündliche Veränderung der Haut mit Juckreiz, Schleimhäute nicht betroffen.
Man unterscheidet lokale Formen (N. circumscripta) von den generalisierten ('Atopisches Ekzem').
Ursachen: Immunvermittelte (IgE) Überempfindlichkeitsreaktion, gekoppelt mit psychischen und neurogvegetativen Faktoren. Daher kann die Abheilung der Hautläsionen über das emotionale Befinden der Personen, sowie deren Versorgung mit Vitalstoffen sehr positiv unterstützt werden.

 

 

 

O|P|Q

 

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Orgasmus,
Orgasmusstörung

 

Sexuelle Dysfunktion bei Mann / Frau. Sörung im normalen ablauf der sexuellen Erregung und / oder des Höhepunktes. Neben körperlichen Ursachen (z.B. Errektionsunfähigkeit beim Mann/ Vaginismus bei der Frau) können auch psychische oder emotionale Ursachen gefunden werden.  Starke seelische Beeinträchtigung der Betroffenen mit Einfluss auf den Selbstwert ist die Regel.

Parafunktion

 

Nicht sachgemäßer Gebrauch des Zahnapparates.
Dazu zählen: 

  • Zähnepressen und Knirschen
  • Lippen- und Wangenbeissen
  • Daumenlutschen
  • Stifte- / Nägelkauen

Meist unbewusstes Verhalten als Folge Stress-auslösender Faktoren. Als Folge kann es zur kraniomandibulären Dysfunktion kommen, mit Schäden am Gebiss, dem Kiefergelenk, Kopf- und Nackenschmerzen, Hypertrophie der Kaumuskulatur, u.a.

Phobophobie

 

"Angst vor der Angst"
Eine Folge wiederholter Konfrontation mit einem Angst- (Furcht-) auslösenden Objekt. Allmähllich tritt die Angstreaktion immer früher vor Einsetzen des Angst-auslösenden Reizes ein. Bereits die Vorstellung des Reizes hat dann die selben Folgen wie der Reiz selber.

Psychosomatisch

 

Begriff für Erkrankungen,bei denen die Schulmedizin keine klinische Ursache findet. Es handelt sich oft um Schmerzgeschehen. Man geht dann von psychischen Ursachen aus.
Hier können kinesiologisch in der Regel ursächlich beteiligte emotionale Ursachen gefunden werden.

 

 

 

R|S

 

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Sterilität / Infertilität / Unfruchtbarkeit

 

Fruchtbarkeitsstörung mit Unfähigkeit ein Kind zu zeugen (Mann) oder zu empfangen (Frau). Neben körperlichen Ursachen (genetisch , immunologisch, funktionell) können bei unerfülltem Kinderwunsch auch emotionale Faktoren (Stress etc.) seine entscheidende Rolle spielen.

Stirn-Hinterkopf-Halten

 

Stressreduktionstechnik aus der Kinesiologie.

Stress

englisch: distress (="anspannen")

 

Nach Hans Selye (Arzt, 1936): "Unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung".

Stress ist eine Schutzreaktion des Körpers auf eine Bedrohung. Diese war evolutionsgeschichtlich nötig, um bei Gefahr möglichst schnell eine Flucht zu ermöglichen.

Man unterscheidet 3 Phasen:

  • Alarmreaktion (Reaktionsbereitschaft optimal infolge Zusammenspiel von Nervenimpulsen & Hormonen)
  • Widerstandsphase (Erhöhter Widestand gegenüber dem Stressauslöser, dagegen reduziert egenüber anderen Reizen, herabesetzte Widerstansdsfähigkeit gg. andere Stressoren)
  • Erschöpfungsphase (Organismus hält dem Dauerstress nicht mehr stand, dauerhafte Aufrechterhaltung der Alarmreaktion; langfristig Krankheit oder sogar Tod als Folge möglich!)

Bei Stress kommt es zur Zentralisation aller Körperfunktionen. Das aktive Denken wird zurückgefahren, um instintiv erlernte Fluchtreaktionen möglichst schnell ausführen zu können. Daher behindert Stress immer dann, wenn kreative Fähigkeiten (z.B. Lernen) gefragt sind!

Zudem hält Stress den Körper ständig auf Hochtouren, wodurch Regeneration kaum oder gar nicht mehr möglich ist. Er wird außerdem emotional als Belastung empfunden - Der Betroffenen fühlt sich ausgeliefert.

Synkope /
Kreislaufkollaps

 

Plötzliche, kurze Bewusstlosigkeit (Ohnmacht), die auch zum Umfallen führen kann und ohne spezielle Behandlung von selber wieder aufhört.

Formen:

  • nervlich gesteuert (Nervus vagus):
  • kreislaufbedingt (Versacken des Blutes in den Beinen / Krampfadern/ orthostatisch)
  • vom Herz ausgehend (kardiogen)
  • Hirndurchblutungsstörung (cerebrso-vaskulär)

Ursachen:
kreislauf-bedingter (orthostatisch: Krampfadern, langes Stehen,...), oder Schmerz, Schreck, Kälte und emotionaler Stress

 

 

 

 

T|U

 

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TCM
(Traditionell chinesiche Medizin)

 

Die aus China, Vietnam und Japan stammende Volksmedizin ist eine sehr individuelle Form der Therapie, die zu den alternativen Heilverfahren gehört. Sie beinhaltet die

  • Arznei- / Phytotherapie (v.a. Kräuter, Tees, z.T. Muschelextrakte...),
  • die Akupunktur (Behandlung der Meridiane mit Nadeln; die Akupressur stellt eine Abwandlung davon dar),
  • sowie die Moxibustion (Wärmebehandlung der Akupunkturpunkte)
  • Meridianmassagen

Grundlegende Begriffe sind:

  • das Qi ("Chi"), die sogenannte Lebensenergie / Lebenskraft
  • Yin und Yang (die Gegensätze, die in allem Natürlichem stecken und die sich gegenseitig ergänzen und fördern: aktiv & passiv, stark & schwach, warm & kalt, ....)
  • die Meridiane (Energiebahnen in denen das Qi durch den Körper fließt)
  • die 5 Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser)

Überforderung

 

Zustand, bei dem die vorhandenen Ressourcen (Möglichkeiten / Fähigkeiten, Kraft / Leistungsfähigkeit) den an sie gestellten Anforderungen nicht gerecht werden. Dabei kann Überforderung objektiv sein (z.B. zu viel Arbeit / Verantwortung) oder subjektiv so empfunden werden. Rollenerwartungen  stellen hier einen entscheidenden Faktor dar. Die Person ist aus dem "Flow" (= Zustand, in dem Anforderungen und Leistungsfähigkeit übereinstimmen) geraten. Folgen sind eine starke emotionale Beeinträchtigung aber auch körperliche Gebrechen. Aus einer Überforderungssituation kann sich langfristig ein Burnout entwickeln! Hier wäre Prävention das Mittel der Wahl.

Ulkus ventriculi,
Magengeschwür

 

Tiefegehender Erosionen (Krater) in der Magenschleimhaut. Hauptursache ist STRESS! ("Stress schlägt auf den Magen"). Daneben scheint eine Beteiligung von Helicobacter Pylori als erwiesen.

Vergleiche: --> Gastritis / Magenschleimhautentzündung

Unterbewusstsein

 

Unbewusstes, passives Wissen, das nicht bewusst und aktiv abrufbar ist. Manchmal als Bauchgefühl, Intuition spürbar. Über den kinesiologischen Muskeltest zugängliches Wissen.

 

 

 

V|W

 

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Vaginismus

  Reaktiver Scheidenkrampf aufgrund von Berührung im Genitalbereich. Kann im Extremfall zu absoluter Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr führen. Ursache immer psychogen (auch emotionale Ursachen oder erlebte Traumata)

Vasomotion

  Eigenbewegung des kleinsten Blutgefäße im Organismus, als sekundärer "Pumpmechanismus, zur Unterstützung des Herzens. Für die Regeulation der Gewebefurchblutung sowie der Ver- / bzw. Entsorgung des Gewebes unbedingt notwendiger Vorgang. Bei vielen Erkrankungen z.T. massiv beeinträchtigt. Beeinflussbar durch BEMER-Gefäßtherapie und NO-Spender wie Kyäni Nitro.

Visualisierung

  Bildliche Vorstellung positiver Sinneseindrücke.

Wochenbettdepression/
postpartale Depression

 

Ernstzunehmende psychische Erkrankung ('psychotische Depression') infolge einer Entbindung. Mütter kommen mit der neuen Situation mit dem Baby nicht zurecht. Verfallen in extreme Stimmungstiefs, können z.T. kaum eine Beziehung zum Kind aufbauen, schwere Schlafstörungen. Hier ist Hilfe von außen unbedingt erforderlich, um die emotionale Krise zu meistern.

Ursachen: hormonelle Umstellung, evtl. Disposition, Überforderung mit der neuen Situation und Ängste vor der neuen Verantwortung

     

X|Y|Z

 

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Zahngranulom,
Zahnwurzelgranulom,
Zahnwurzelvereiterung

  Eiterherd unter der Wurzel eines Zahnes. Reaktion der umliegenden Gewebes auf Zerfall der Pulpa (Zahnmark) & Wurzel eines Zahnes. Ursache: Bakteriell (z.B. infolge Karies). Dennoch ist v.a. bei rezidivierenden (= wiederkehrenden ) oder mehrfachen Wurzelentzündungen neben einer kieferchirurgischen Behandlung an ein tiefersitzendes seelisches  oder emotionales Problem zu denken!
     



 

[Grafiken:  C. Breidenstein / Foto: www.fotolia.de]

 

Seele & Körper in Balance   |   Dr. Claudia Breidenstein  |  Thanham 1   |  94149 Kößlarn   |  Fon: 08536-6999862    Email: kinesiologie@claudia-breidenstein.de                   |                                                www.claudia-breidenstein.de